15.04.2026, 18:00 bis 20:00 Uhr
Welthaus Dortmund, Rosental 1, 44135 Dortmund

Grüner Wasserstoff wird mit Strom aus erneuerbaren Energien hergestellt und spielt eine wichtige Rolle dabei, treibhausgasintensive Sektoren von der Nutzung fossiler Energien wegzuführen. In sonnen- und windreichen Regionen sind die Bedingungen für seine Produktion besonders günstig. Doch weltweit kommen viele geplante Projekte ins Stocken. – Eine Gelegenheit, zu überdenken, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit soziale und ökologische Risiken gemindert und die Menschenrechte geachtet werden.

Zu einem praktischen Beispiel, wie Wasserstoff eine lokal nachhaltige Entwicklung fördern kann, forscht die Hochschule Bochum mit ihrem GH2GH-Projekt in Tema, Ghana. Hier ist nicht Wasserstoffexport das Ziel, sondern grüner Wasserstoff dient als Energiespeicher, der vollständig erneuerbare und zuverlässige Stromversorgung am Standort sichern soll.

Mit Eva-Maria Reinwald (oikos-Institut) und Prof. Dr.-Ing. Semih Severengiz (Hochschule Bochum).
Moderation: Hannah Fischer (Welthaus Dortmund)

Keine Anmeldung erforderlich.

Eine Veranstaltung von Welthaus Dortmund e.V., DARF e.V., Eine Welt Netz NRW e.V., FuGE e.V., Ghana-Forum NRW e.V. und oikos-Institut der EKvW.